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Was ist eine Orthoprothese?

Eine Orthoprothese gleicht das Längendefizit am fehlgebildeten Bein aus und stützt es, wenn erforderlich, korrigierend

Physiotherapie | © Pohlig GmbH
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Mädchen mit Orthoprothese vor dem Spiegel | © Pohlig GmbH

Orthoprothese

Fehlbildung? Mit diesem Hilfsmittel kannst du gehen!

Eine Orthoprothese ist ein Hilfsmittel, das sowohl orthetische als auch prothetische Konstruktionsmerkmale aufweist. Sie gleicht das Längendefizit am fehlgebildeten Bein aus (Prothesenanteil) und stützt es, wenn erforderlich, korrigierend (Orthesenanteil).

Orthoprothesen haben einen Prothesenfuß und gegebenenfalls auch ein prothetisches Kniegelenk. Der größte Unterschied zwischen Prothesen und Orthoprothesen besteht darin, dass in die Orthoprothese kein Stumpf, sondern eine Gliedmaße aufgenommen wird. Diese Gliedmaße kann bezüglich Länge und Volumen stark dezimiert sein. Außerdem sind Funktionseinheiten wie z.B. Kniegelenke oder Sprung­gelenke häufig nicht regelhaft angelegt. Fast immer sind allerdings Zehen-, Fuß-, Unterschenkel- und/oder Oberschenkel­partien an der fehlgebildeten Extremität vorhanden.

Wer benötigt eine Orthoprothese?

Weisen deine Beine eine Fehlbildung auf, kann dir eine Orthoprothese das Gehen und Stehen ermöglichen.

Angeborene Fehlbildungen bzw. Dysmelien sind unterschiedlich ausgeprägte Fehlanlagen der Hände, Arme oder Beine. Abhängig vom Schweregrad können sie zu kosmetischen und funktionellen Beeinträchtigungen der Gliedmaßen führen...

Icon Orthoprothese | © Pohlig GmbH

Mit beiden Beinen im Leben stehen

Ziele einer Versorgung mit Orthoprothesen

Die Versorgung von Patienten mit angeborenen Fehlbildungen an den unteren Gliedmaßen stellt sich insgesamt sehr komplex dar und ist technisch äußerst anspruchsvoll. Wir erzielen für dich das optimale Ergebnis, indem wir deine Versorgung mit dem behandelnden Arzt und unseren Physiotherapeuten abstimmen.

Ziele einer Orthoprothesenversorgung:

  • Erreichen, Erhaltung oder Verbesserung der Steh- und Gehfähigkeit
  • Stabilisierung in bestmöglicher funktioneller und achsengerechter Position
  • Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
  • Erhaltung und Förderung maximaler Bewegungsumfänge
  • Vermeidung von sich bildenden Fehlstellungen
  • Wiederherstellung des Körperbildes
  • Förderung der Teilhabe am Alltagsleben
Orthopädietechnikerin zieht Mädchen Orthoprothese an | © Pohlig GmbH

Tibiaaplasie und anschließende Amputation

Erst Orthoprothese, dann Prothese

Moritz kam mit einer einseitigen Tibiaaplasie zur Welt, das heißt an einem Bein fehlte ihm der Schienbein­knochen. Bis zu seinem siebten Lebensjahr wurde er deshalb mit Orthoprothesen versorgt. Um Moritz das Tragen einer normalen Prothese zu ermöglichen, wurde ihm der linke Unterschenkel schließlich amputiert. Dem sportbegeisterten Moritz eröffnen sich dank seiner Knieex-Prothese nun völlig neue Möglichkeiten...