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  • Einstellen des Bioness L300 Go | © Pohlig GmbH
    Funktionelle Elektrostimulation
    L300 Go

Fußhebung eingeschränkt

Was ist eine Fußheberschwäche?

Bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (infantile Zerebralparese, Multiple Sklerose, inkompletter Querschnitt, Zustand nach Schädelhirntraumata) sowie nach Schlaganfall kann eine Fußheberschwäche auftreten (auch Fußheberparese, Peroneusparese, Fallfuß). Sie entsteht durch eine fehlende Ansteuerung des Peroneusnervs, der normalerweise für das Anheben des Fußes verantwortlich ist. Betroffene können ihren Fuß nur noch sehr eingeschränkt oder sogar gar nicht mehr anheben, was zu einem unsicheren und unkomfortablen Gang führt. Häufiges Stolpern und eine hohe Sturzgefahr bei der kleinsten Unebenheit sind die Folge. 

Fußheberschwäche | © Pohlig GmbH
Flüssiger gehen mit L300 Go | © Pohlig GmbH

Was hilft bei einer Fußheberschwäche?

Über funktionelle Elektrostimulation (FES) können Nerven aktiviert werden, die das zentrale Nervensystem (ZNS) nicht mehr ansteuert. Dabei werden elektrische Impulse gesendet, die in ihrer Intensität exakt auf den Anwender abgestimmt sind. Der stimulierte Nerv gibt das Signal an die Muskeln im Unterschenkel weiter, die daraufhin den Fuß heben. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass die Muskeln dadurch trainiert werden.

Das Bioness L300 Go kommt bei Fußheberschwäche zum Einsatz und basiert auf dem Prinzip der funktionellen Elektrostimulation (FES). Das Fußhebersystem von Ottobock stimuliert die Muskeln über elektrische Impulse, um das Anheben des Fußes im Sprunggelenk und/oder die Kniebeugung auszulösen. Das Gangbild wird dadurch sicherer und ausbalancierter.

Wie funktioniert das L300 Go genau?

Die Manschette des L300 Go wird am betroffenen Unterschenkel platziert. Eine integrierte Elektrode sendet mittels Oberflächenstimulation kleine, elektrische Impulse an den Muskel, die exakt auf den Anwender abgestimmt sind. Dank der intelligenten 3D-Bewegungserkennung kann der Stimulationsimpuls genau zum richtigen Zeitpunkt abgegeben werden. Dies sorgt für eine ausbalancierte Fußhebung.

Ist das Knie ebenfalls instabil, kann das L300 Go mit einem zusätzlichen Oberflächenstimulator eine Kniebeugung und -streckung auslösen.

Einschalten des Fußhebersystems  | © Pohlig GmbH
Besseres Gangbild mit L300 Go | © Pohlig GmbH

Alle Vorteile auf einen Blick

  • mit nur einer Elektrode kann das L300 Go sowohl das Anheben als auch die Innen- und Außendrehung des Fußes steuern
  • der Gang wird fließender und schneller
  • weitere Wegstrecken sind möglich, das Gehen ist weniger anstrengend
  • das L300 Go ist mit nur einer Hand anzulegen und zu bedienen
  • du kannst entweder barfuß gehen oder dein normales Schuhwerk tragen
  • das L300 Go ist auch für Kinder geeignet
  • die durch das System gesammelten Daten sind reproduzierbar und für eine nachhaltige Gangrehabilitation jederzeit abrufbar
  • mit der praktischen Anwender-App kannst du das Fußhebersystem bedienen und deine Aktivität messen
  • die ausgefallene Muskelgruppe wird durch die Stimulation trainiert und gekräftigt
  • die Beweglichkeit der Gelenke kann durch das regelmäßige Tragen des L300 Go erhöht werden
Beratung funktionelle Elektrostimulation | © Pohlig GmbH
Unverbindlich und kostenlos

Teste das L300 Go!

Für den Einsatz von funktioneller Elektrostimulation (FES) müssen bestimmte körperliche Voraussetzungen erfüllt sein. Im Rahmen unserer monatlichen Testtage analysieren wir völlig unverbindlich und kostenlos, ob das Bioness L300 Go zu dir passt.

Gerne kannst du das Bioness L300 Go bei uns ausprobieren und dich über die Versorgungsmöglichkeiten informieren, die bei einer Fußheberschwäche bestehen!

Vorher-Nachher-Vergleich

Tobi geht mit L300 Go viel flüssiger