• 3D-Druck Orthese

3D-Druck Orthesen / für Arme und Hände

Korrektursimulation als Schlüssel zum Erfolg

Unser Anspruch an eine Orthese ist hoch. Wir möchten mit unseren Hilfsmitteln stets das bestmögliche Versorgungs­ergebnis erreichen. Daher haben unsere Experten jahrelang an einem innovativen Verfahren geforscht, mit dem sich die Korrekturmöglichkeit der Orthese schon im Vorfeld simulieren lässt: Das patentierte Pohlig SimBrace®-Verfahren.
Die Vorgehensweise ist relativ unkom­pliziert. Ziel ist es, von der Fehlstellung in eine Funktionsstellung zu kommen. Um dies zu erreichen, definieren wir die Stellung, mit der das bestmögliche Korrekturergebnis erzielt werden kann. Zu diesem Zweck wird ein eigens entwickeltes Simulationsgerät am Arm des Patienten angebracht.

Gemeinsam mit einem Physiotherapeuten wird dann die entsprechende Gliedmaße korrigiert bis die gewünschte Funktion und das bestmögliche Korrekturergebnis vorliegen. Der hierbei betriebene Mehraufwand im Vergleich zum klassischen Gipsabdruck ohne Korrektur­simulation zahlt sich in jedem Fall aus. Die korrigierte Stellung wird dann per Scanner digital erfasst und dokumentiert. Anschließend wird die Orthese digital modelliert und gedruckt. Unter Berücksichtigung der anatomischen Ansprüche lässt sich so ein ästhetisches, orthopädisches Hilfsmittel mit erstklas­siger Funktionalität erstellen.

Simbrace

Versorgung mit Armorthesen in Printtechnik (Printorthesen®)

Unsere beliebtesten Modelle

Das Grundmodell

Wir möchten, dass die 3D-Druck Orthesen genauso gerne getragen wird wie das Lieblingskleidungsstück. Deshalb bieten wir ein breites Spektrum an unter­schiedlichen Mustern und Farben an, die ganz individuell miteinander kombiniert werden können. Ob Fußball, Schmetter­linge, Sterne oder der eigene Name – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Gerne stellen wir Ihnen vor Ort die aktuellen Mustervarianten vor.

Farben

3D-Druck Orthesen Printorthesen

Strass-Steine

Auf Wunsch bestücken wir die gedruckte Orthese mit kleinen Strass-Steinen. Die Steine lassen sich individuell positionieren und verleihen der Orthese den perfekten Schliff. Ebenso lassen sie sich mit verschiedenen individuellen Mustern oder weiteren Features kombinieren.

Farben

3D Druck Orthesen Printorthesen

Analog Uhr

Armbanduhr und Orthese? Das ist ab sofort kein Problem mehr! Kein lästiges Uhrenarmband, das über der Orthese getragen werden muss. Das Uhrengehäuse wird direkt in die Orthese integriert.

Farben

Und so funktionierts:
1. Kaufe eine flikflak Uhr. Achtung: Die Gehäuseform der Uhren wird bei allen Modellen als „rund“ angegeben. Allerdings können wir nur jene Uhren in eine Printorthese® einfügen,  deren Gehäuse tatsächlich glatt und rund ist. Hier ein Beispiel:


2. Wenn du dir deine Lieblingsuhr ausgesucht hast, integrieren wir eine Fassung in die Printorthese® und fügen die flikflak Uhr ein.

Fachveröffentlichung: Integration additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck) in den orthopädietechnischen Versorgungsalltag

facherveröffentlichung 3D DruckIntegration additiver Fertigungsverfahren (3D-Druck) in den orthopädietechnischen Versorgungsalltag
Autoren: C. Kienzle, M. Schäfer
Quelle: ORTHOPÄDIE-TECHNIK 05/18, Verlag Orthopädie-Technik, Dortmund
Schlüsselwörter: additive Fertigung, Printorthese, 3D-Druck, 3D-Scan, Korrektursimulation

Die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln im additiven 3D-Druckverfahren eröffnet der Orthopädie-Technik neuartige Möglichkeiten, insbesondere in der dreidimensionalen Konstruktion und Bauteiloptimierung sowie in den nicht zu unterschätzenden anwenderbezogenen Produkteigenschaften bezüglich des Tragekomforts und des Hilfsmitteldesigns. Der zur konsequenten Umsetzung notwendige Aufbau einer digitalen Prozesskette in der Hilfs- mittelproduktion erfordert im Vergleich zu den Abläufen des traditionellen Orthopädie-Techniker-Handwerks die Integration vollkommen neuartiger prozessualer Schritte. Nicht immer ist für den Anwender das additiv gefertigte Produkt besser als traditionelle Produktions- und Versorgungsmethoden. Insofern sollte für jedes Produkt eine Abwägung zwischen dem tatsächlichen Verbesserungspotenzial für den Anwender und einer Kosten-Nutzen-Relation im Vergleich zu herkömmlichen Versorgungsmethoden und Standards erfolgen. Im Blickfeld des bestmöglichen Anwendernutzens und der Versorgungsqualität soll der folgende Praxisbeitrag die neuen additiven Fertigungsverfahren sowie die Herausforderung der Implementierung einer digitalen Prozesskette in den Versorgungsalltag des orthopädietechnischen Handwerkes am Beispiel der Pohlig GmbH beschreiben.

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Hier gibt es unsere Printorthesen®