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Hubert Aiwanger zu Besuch in Traunstein

Austausch über konkrete Wege zu mehr Teilhabe 
Wie lässt sich die Teilhabe von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen im Alltag weiter verbessern? Mit dieser Fragestellung besuchte Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger die Unternehmenszentrale von Pohlig Ottobock Care in Traunstein.

Im Rahmen der Veranstaltung „Pragmatische Barrierefreiheit – Hindernisse überwinden. Lösungen schaffen.“ informierte er sich gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Gesundheitswesen und Interessenvertretungen über aktuelle Lösungsansätze für mehr Zugänglichkeit im öffentlichen und privaten Raum.

Lösungen erleben und diskutieren

Die begleitende Praxisveranstaltung bot vielfältige Einblicke in Möglichkeiten, Barrieren im Alltag abzubauen. Vorgestellt wurden unter anderem mobile Rampensysteme, Treppensteige- und Liftsysteme, elektrische Türschwellenbühnen sowie digitale Visualisierungsmöglichkeiten für barrierefreie Wohn- und Lebensräume.

An den einzelnen Stationen kamen die Besucherinnen und Besucher mit Fachleuten ins Gespräch, konnten Anwendungen aus nächster Nähe erleben und sich über konkrete Einsatzmöglichkeiten informieren.

Erfahrungen aus erster Hand

Im Mittelpunkt standen die Perspektiven von Menschen, die täglich auf barrierefreie Zugänge angewiesen sind. Anwenderinnen und Anwender berichteten von ihren Erfahrungen und verdeutlichten, welchen Beitrag praxisnahe Lösungen für Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe leisten können.

Die Gespräche machten deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen im Alltag sein können und welchen Mehrwert individuell passende Lösungen schaffen. Gleichzeitig zeigte der persönliche Austausch, dass häufig bereits gezielte Maßnahmen Zugänge erleichtern und neue Möglichkeiten eröffnen können. 

Gemeinsam Lösungen voranbringen
Der Besuch bot Raum für den Austausch zwischen Anwenderinnen und Anwendern, Fachkräften, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern. Im Fokus stand die Frage, wie Barrierefreiheit weiter gestärkt und bestehende Herausforderungen praxisnah adressiert werden können. „Barrierefreiheit funktioniert am besten, wenn sie mit gesundem Menschenverstand geplant und pragmatisch und unbürokratisch umgesetzt wird. Genau das sehen wir hier“, betonte Hubert Aiwanger. Die Veranstaltung in Traunstein machte deutlich, welchen Beitrag der Dialog zwischen Anwendern, Fachleuten und Entscheidungsträgern leisten kann, um Barrieren sichtbar zu machen und gemeinsam tragfähige Lösungen für mehr Teilhabe zu entwickeln.

Signet „Bayern barrierefrei“ übergeben 

Im Rahmen der Veranstaltung überreichte Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger das Signet „Bayern barrierefrei“ an Pohlig Ottobock Care. Der Freistaat Bayern würdigt damit Einrichtungen und Unternehmen, die Barrierefreiheit konsequent fördern und praktische Beiträge für mehr Teilhabe leisten. Für Pohlig Ottobock Care ist die Auszeichnung eine Anerkennung des langjährigen Engagements für Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität.