• Kopfhelmtherapie

Armorthesen, Handorthesen, Fingerorthesen

Silikon-Technik in der Orthetik

Im Hinblick auf die hervorragenden Materialeigenschaften des Werkstoffes Silikon, wurde bereits 1995 das firmeneigene Silikonlabor gegründet. Durch die sehr hohe Reinheit sowie das elastisch-adaptive angenehme Trageverhalten eignet sich das Material bestens für individuelle orthetische Versorgungen.

Eine Orthese aus Silikon ist leicht zu reinigen und unterstützt dank ihrer Flexibilität wichtige Bewegungsumfänge und Muskelfunktionen. Damit spielt sie in der aktiven Rehabilitation eine entscheidende Rolle.

Neben der Erforschung neuer Materialien konnten wir mittlerweile über 400 verschiedene Silikonsysteme für den Einsatz in der Orthopädietechnik testen. Durch die stetige Erweiterung unseres Versorgungsspektrums versuchen wir die bestmögliche Betreuung unserer Anwender/-innen zu gewährleisten.

Mit der Verwendung des Silikons können erhebliche Fortschritte in der orthetischen Versorgung der oberen Extremität erzielt werden. Es erlaubt uns Orthopädie-Mechanikern/-Innen, anatomische Passgenauigkeit und Tragekomfort auf höchstem Niveau zu verbinden.

silikon-technik

Kunststofftechnik in der Orthetik

lagerungsorthesen

Lagerungsorthesen sollen betroffene Gelenke in Korrekturstellung fixieren. Dynamisch wirkende Orthesen korrigieren Fehlstellungen (beispielsweise bei Sehnenverkürzungen) unter Krafteinwirkung, z.B. durch die Verwendung von Federgelenken oder Gasdruckfedern.Je nach Krankheitsbild und Ausprägung (z.B. ICP, AMC, Plexuslähmung, Radiusaplasie usw.) können verschiedene Konstruktionen gewählt werden:


· Einzelfingerfassung zur Korrektur jedes Fingers in Ausrichtung und Gelenkstellung
· Dynamische Gelenke zur Beugung, Streckung, Pronation oder Supination
· Verschiedenste Verschlusssysteme
· Adaptionen, um einzelne Teile der Orthese getrennt anziehen zu können

Sowohl statische Orthesen als auch dynamische Orthesen werden häufig in der Nacht getragen. Nachts kann die betroffene Extremität über einen langen Zeitraum fixiert oder korrigiert werden. Für den Tag werden in der Regel funktionellere Orthesen angefertigt. Bei der Versorgung neuromuskulärer Erkrankungen achten wir auf den Einsatz leichtester Materialien, sodass durch die Anwendung unserer Orthesen keine zusätzliche Beeinträchtigung durch ein zu hohes Gewicht des Hilfsmittels eintritt. Bei allen Orthesen bieten wir frei wählbar eine breite Palette unterschiedlichster Farben und Designs an.

Versorgungskreislauf (© Ottobock)

armorthesen

1. Untersuchung
Am Anfang einer Versorgung stehen das persönliche Gespräch und eine gründliche Untersuchung.
2. Therapie
Therapeutische Maßnahmen unterstützen präventiv, begleitend oder ergänzend die angezeigte Hilfsmittelversorgung.
3. Versorgungsempfehlung
Hier erfahren Sie welche Hilfsmittelversorgung das Erreichen des definierten Therapieziels am sinnvollsten unterstützt.
4. Maßabnahme
Unsere zertifizierten Orthopädie-Mechaniker erfassen Ihre individuellen Maße.
5. Produktion
In vielen qualitätsgeprüften Fertigungsschritten wird Ihre maßgeschneiderte Orthesenversorgung von unseren Spezialisten hergestellt.
6. Anprobe
Das Abstimmen der bestmöglichen Passform und Funktionalität unserer armorthetischen Hilfsmittel steht im Fokus der Anprobe.
7. Rehabilitation
Hier lernen Sie den bestmöglichen Umgang mit Ihrer Orthese im Alltag.
8. Qualitätskontrolle
Regelmäßige Qualitäts- und Erfolgskontrollen begleiten Ihren Weg der erfolgreichen armorthetischen Hilfsmittelversorgung.
9. Kontinuierliche Beratung
Das Pohlig Kompetenz-Zentrum unterstützt den Therapieverlauf kontinuierlich und pflegt den Kontakt mit Ihnen.

Versorgungskreislauf

Untersuchung
Am Anfang einer Versorgung stehen das persönliche Gespräch und eine gründliche Untersuchung.
Therapie
Therapeutische Maßnahmen unterstützen präventiv, begleitend oder ergänzend die angezeigte Hilfsmittelversorgung.
Versorgungsempfehlung
Hier erfahren Sie welche Hilfsmittelversorgung das Erreichen des definierten Therapieziels am sinnvollsten unterstützt.
Maßabnahme
Unsere zertifizierten Orthopädie-Mechaniker erfassen Ihre individuellen Maße.

Produktion

Versorgungskreislauf © Ottobock

In vielen qualitätsgeprüften Fertigungsschritten wird Ihre maßgeschneiderte Orthesenversorgung von unseren Spezialisten hergestellt.

Anprobe
Das Abstimmen der bestmöglichen Passform und Funktionalität unserer armorthetischen Hilfsmittel steht im Fokus der Anprobe.
Rehabilitation
Hier lernen Sie den bestmöglichen Umgang mit Ihrer Orthese im Alltag.
Qualitätskontrolle
Regelmäßige Qualitäts- und Erfolgskontrollen begleiten Ihren Weg der erfolgreichen armorthetischen Hilfsmittelversorgung.
Kontinuierliche Beratung
Das Pohlig Kompetenz-Zentrum unterstützt den Therapieverlauf kontinuierlich und pflegt den Kontakt mit Ihnen.

armorthesen

3-D Druck in der Orthetik

3D-Druckverfahren erlebten in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Eine von mehreren Verfahrenstechniken ist das sogenannte Fused Deposition Modeling (FDM; deutsch: Schmelzschichtung).
Dabei wird ein Werkstück mittels Schichtverfahren aus einem schmelzfähigen Kunststoff aufgebaut. Viele Drucker für den Privatgebrauch arbeiten nach diesem Prinzip. Für unsere Orthesenkonzepte kann diese Technologie leider nicht angewandt werden.
Zur Herstellung qualitativ hochwertiger Orthesen verwenden wir das SLS Verfahren (Selektives Laser Sintern). Hierbei kommt pulverisiertes Material zum Einsatz, das durch Lasersstrahlung miteinander verbunden wird. So lassen sich mechanisch und thermisch belastbare Produkte herstellen. Im Gegensatz zur FDM Technologie sind bei hoher Fertigungsgenauigkeit keine Stützstrukturen nötig. Kunststoff, Aluminium oder Metall können als Werkstoffe eingesetzt werden.

Unter Berücksichtigung der anatomischen Ansprüche lässt sich ein ästhetisches, orthopädisches Hilfsmittel mit erstklassiger Funktionalität erstellen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Die Orthese kann von den Anwendern und Anwenderinnen nach eigenen Wünschen personalisiert werden.

Unterarmorthese

3-D Druck in der Orthetik

3D-Druckverfahren erlebten in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung. Eine von mehreren Verfahrenstechniken ist das sogenannte Fused Deposition Modeling (FDM; deutsch: Schmelzschichtung).
Dabei wird ein Werkstück mittels Schichtverfahren aus einem schmelzfähigen Kunststoff aufgebaut. Viele Drucker für den Privatgebrauch arbeiten nach diesem Prinzip. Für unsere Orthesenkonzepte kann diese Technologie leider nicht angewandt werden.
Zur Herstellung qualitativ hochwertiger Orthesen verwenden wir das SLS Verfahren (Selektives Laser Sintern). Hierbei kommt pulverisiertes Material zum Einsatz, das durch Lasersstrahlung miteinander verbunden wird. So lassen sich mechanisch und thermisch belastbare Produkte herstellen. Im Gegensatz zur FDM Technologie sind bei hoher Fertigungsgenauigkeit keine Stützstrukturen nötig. Kunststoff, Aluminium oder Metall können als Werkstoffe eingesetzt werden.

Unter Berücksichtigung der anatomischen Ansprüche lässt sich ein ästhetisches, orthopädisches Hilfsmittel mit erstklassiger Funktionalität erstellen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Die Orthese kann von den Anwendern und Anwenderinnen nach eigenen Wünschen personalisiert werden.

Unterarmorthese