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Die Talus-Repositions-Ringorthese / TRRO

Die Talus-Repositions-Ringorthese (TRRO) nach Dr. Monique Baise und Kurt Pohlig

Das TR-Ringorthesen-Konzept wurde erstmals 1994 von Dr. Monique Baise (OKKA) und Kurt Pohlig in enger Zusammenarbeit entwickelt. Seit über 20 Jahren kommt die daraus entstandene TRRO in unserem Haus nun schon zum Einsatz. Im Laufe der Jahre wurde die Orthese produktgepflegt und kontinuierlich verbessert. So können wir heute exklusiv ein orthopädie­technisches Hilfsmittel anbieten, das bei korrekter Indikationsstellung eine hohe Erfolgsquote aufweist. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass die TRRO auch bei anderen Erkrankungen und Behinderungen mit Fehlstellungen am unteren und oberen Sprung­gelenk erfolgreich angewendet werden kann.

Seit 1994 steht die TR-Ringorthese unter Patentschutz und kann als Grund­lage vieler orthetischer Weiterentwicklungen im Hause Pohlig genannt wer­den. Bei komplexen Fehlstellungen der unteren Extremität bringt das Pohlig Rotationssystem wesentliche Vorteile mit sich.

So wird die ringförmige Fußfassung z.B. auch bei unter- und ober­schenkellangen Orthesen eingesetzt. Durch diese Technik wird die Fixation des Fußes in der Orthese zuverlässiger.
Die erfolgreiche Versorgung erfordert eine enge interdisziplinäre Zu­sammen­arbeit zwischen Arzt und Orthopädietechniker. Forschung und Entwicklung, kontinuierliche Weiterbildung sowie nationale und inter­nationale Kooperationen mit Kliniken und Ärzten, Forschungszentren, Expertengremien und der orthopädischen Industrie zeichnen unsere Orthopädie-Technik aus und gewährleisten unseren Patienten die best­mögliche Versorgung nach dem aktuellsten Stand der Technik. Auf wissenschaftlicher Ebene wurde die TRRO als beste interdisziplinäre Entwicklung des Jahres 1996 ausgezeichnet. Seitdem konnten tausende Patienten erfolgreich damit behandelt werden.
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Wann kommt die TR-Ringorthese zum Einsatz?

Die Talus-Repositions-Ring-Orthese (TRRO) wurde ursprünglich für die The­rapie von spastischen Knickfüßen entwickelt, wird inzwischen aber auch bei anderen Fußdeformitäten erfolgreich eingesetzt. So kann sie mittler­weile bei allen reversiblen spastischen Knickplattfüßen angewendet werden.

Ebenso findet die TR-Ringorthese ihren Einsatz bei schmerzhaften Pseud­arthrosen oder Arthrosen im unteren Sprunggelenk und im Chopartgelenk. Eine weitere Überlegung geht in die Richtung der Prophylaxe bei sport­lichen Aktivitäten zum Schutz von Gelenken und Bändern.

Die Vorteile der TR-Ringorthese

Die Versorgung wird von ihren Anwendern äußerst gut akzeptiert. Viele berichten über ein verbessertes Stabilitätsgefühl beim Gehen – bei unein­geschränkter Mobilität. Vorhandene Fußschmerzen verringern sich erheb­lich oder verschwinden ganz.

Ein großer Pluspunkt der TRRO: Die Fehlstellung wird ohne Einschränkung der Funktion korrigiert. So bleibt die Beweglichkeit des oberen Sprung­gelenks unbeeinträchtigt und eine physiologische Abrollung des Fußes wird gewährleistet. Durch die wiederhergestellten normalen anatomischen Verhältnisse erhalten die Rezeptoren im oberen Sprunggelenk einen adäquaten Reiz. So wird die Körperaufrichtung erleichtert und das Gangbild verbessert. Da der Unterschenkel nicht eingeschnürt und somit völlig frei ist, kann sich die Muskulatur ungehindert entwickeln.

Das geringe Gewicht der TR-Ringorthese wirkt sich darüber hinaus vorteil­haft auf das Gehen aus. Zusätzliche Schuhzurichtungen sind nicht mehr nötig. Im Alltag kann die TRRO völlig unauffällig im Schuh getragen werden.

Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Versorgung mit einer TR-Ringorthese eine echte Alternative zur operativen Korrektur darstellt. Der größte Vorteil gegenüber einer operativen Versteifung liegt darin, dass die TRRO den Rückfuß in seiner Korrekturstellung stabilisiert, ohne die Gelenke zu blockieren. Sie können sich trotz dieser externen Stabilisierung in ihrem physiologischen Umfang bewegen. Die TR-Ring­orthese basiert somit auf dem Minimalversorgungsprinzip.

talus-repositions-ringorthese

Fachveröffentlichung TR-Ringorthese

facherveröffentlichung Ringorthese

TR-Ringorthese
Autoren: K. Pohlig, M. Baise
Quelle: Verlag Orthopädie-Technik, 1994/9
Schlüsselwörter: Talus-Repositions-Ringorthese, spastischer Knickplattfuß

Nach einer kurzen Präsentation des kli­nischen Bildes des spastischen Knick­plattfußes werden zunächst das Funk­tionsprinzip der Talus-Repositions­Ringorthese und ihr konstruktiver Aufbau dargestellt. Danach wird auf die Modellabnahme und die Modellie­rung des Gipspositivs eingegangen. Ab­schließend beschreibt der Autor das Vorgehen bei der Herstellung und der Anprobe des Hilfsmittels. Mit einer externen Versteifung des Chopartgelenkes und des unteren Sprung­elenkes durch eine ringförmige orthetische Fassung im T-Arthrodesenprinzip kann unter Belastung eine Restaurierung des physiologischen, gotischen Bogens im Fußlängsgewölbe erreichen kann unter Belastung eine Restaurierung des physiologischen, gotischen Bogens im Fußlängsgewölbe erreichen. Der Talus wird dabei repositioniert (Talus-Repositions-Ringorthese).
 
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