POHLIG - Unternehmensprofil

Der schönste Dienst, den man
einem Menschen erweisen
kann, ist ihm zu helfen,
sich selbst zu helfen.
(Emerson)

Medizintechnische Erfolge sprechen sich in Windeseile herum. Der gute Ruf der Firma Pohlig in der Herstellung von Prothesen, Orthesen, Orthoprothesen und anderen orthopädie-technischen Produkten hat sich nicht nur in Deutschland, sondern auch in etlichen anderen Ländern rasant verbreitet.
Die Folge: Von weither kommen Patienten, um sich in Traunstein helfen zu lassen - aus der ganzen Bundesrepublik, aus Italien und den Niederlanden, Österreich und Spanien, Polen und Rußland, Rumänien und Ungarn.
Aus diesem Grund hat das in dritter Generation geführte, 1920 gegründete Familienunternehmen 1998 eine Zweigniederlassung im Nürnberger Süd-West-Park gegründet. Der Schritt aus der Heimatregion hinaus kennzeichnet eine auffallende geschäftliche Expansion. Das gilt besonders für die Orthopädietechnik, auf die rund 60 Prozent des Geschäftsvolumens entfallen. Doch die Palette ist breiter. So betreibt Pohlig auch ein Sanitätshaus, das für modernste Meßtechniken und eine innovative Produktpalette im Gesundheitsbereich bekannt ist, sowie einen Geschäfts- bereich für Reha-Technik, spezialisiert auf die technische Rehabilitation Schwerstbehinderter und Pflegebedürftiger sowie auf die individuelle Anpassung von Sitzschalen-Versorgungen.
Die Orthopädie-Schuhtechnik ist die jüngste Sparte von Pohlig. Mit der elektronischen Fuß- druckmessung lassen sich Belastungsspitzen exakt ermitteln. Die Daten werden kanalisiert und fließen ein in die CAD gesteuerte Fertigung von Fußeinlagen oder Fußbettungen für orthopä- dische Maßschuhe. Mit diesem Verfahren wird eine optimale Paßform von Schuhen und Einlagen erreicht.
Gekennzeichnet wird das stetige Wachstum durch die Entwicklung des Personals: Als Kurt Pohlig, Enkel der Gründer Otto und Helene Pohlig, die Firma 1981 zusammen mit seiner Frau Sieglinde von der zweiten Generation übernahm, wurden ca. 25 Personen beschäftigt. Derzeit arbeiten bei Pohlig ca. 250 Mitarbeiter. Die Ausbildung der hoch spezialisierten Fachkräfte übernimmt man in der Regel selbst. 
Orthopädietechnische Unternehmen mit einem überregional derart großen "Absatzgebiet" findet man nicht allzu oft. Die Branche ist mittelständisch strukturiert, der Einzugsbereich der einzelnen Anbieter häufig eher begrenzt. Um so beeindruckender erscheint die weite Ausstrahlungskraft des Unternehmens Pohlig – zumal die Ärzte, die die Rezepte ausstellen, häufig weit weg ansässig sind. Sie schicken ihre Patienten zur Anpassung ins Chiemgau oder nach München und Nürnberg – und sehen sie dann meistens erst mit dem fertigen Produkt wieder.