Die Talus-Repositions-Ringorthese nach Baise/Pohlig
Die Talus-Repositions-Ringorthese nach Baise/Pohlig
Das Ziel bei der Entwicklung der Orthese war die Korrektur von reversiblen Fehlstellungen im unteren Sprunggelenk, die mit allen bisher bekannten Orthesen nicht befriedigend zu erreichen war.
Gleichzeitig sollte die Orthese, dem Minimalprinzip folgend, Bein und Fuß möglichst wenig umfassen, um die natürliche Funktion nicht einzuschränken. Das neuartige Korrekturprinzip wurde mit dem 1. Forschungspreis der MOT ausgezeichnet. Sonderdrucke können angefordert werden.
Die Röntgenbilder zeigen die gute Korrektur, die mit dieser minimalistischen Orthese erreicht werden kann.
Diese Fotos demonstrieren die angelegte TR-Ringorthese und den damit physiologisch uneingeschränkten Bewegungsumfang. Sowohl die Fußhebung als auch die Fußsenkung werden nicht beeinträchtigt. Gleichzeitig ist das untere Sprunggelenk, fast wie bei einer operativen Gelenkkorrektur, sehr gut geführt und gehalten.
In der Frontalansicht ist die vollständig freie Inversion, bei stark limitierter Eversion, zu erkennen. Das bedeutet, dass die Bewegung in die Fehlstellung verhindert wird, während alle anderen Bewegungen im vollen Umfang, dem natürlichen Ausmaß entsprechend, aufrecht erhalten werden.
Die TR-Ringorthese ist zur Korrektur eines ausgeprägten, reversiblen Knickfußes konstruiert, der mit Einlagen nicht ausreichend aufgerichtet werden kann. In der herkömmlichen Technik würde in diesen Fällen ein Innenschuh oder eine höhere Orthese Verwendung finden, den Fuß nahezu völlig immobilisiert.
Calcaneus-Rotations-Ringorthese nach Baise/Pohlig
Calcaneus-Rotations-Ringorthese nach Baise/Pohlig
Basierend auf der TR-Ringorthese, die primär den Knick-Plattfuß korrigiert, haben wir die CR-Ringorthese zur Korrektur des reversiblen Klumpfußes entwickelt. Hier muss der Zuschnitt anderen Kriterien folgen, während die Grundidee der zirkulären formstabilen Fassung weiter verfolgt wurde.