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Herbert-Koch Preis für Kurt Pohlig

Herbert Koch Preis für Kurt Pohlig! Der Gewerbeverband Traunstein und Umgebung verlieh in diesem Jahr im Rahmen einer Feierstunde auf der Gewerbeschau „Truna“ den Herbert Koch Preis an Kurt Pohlig. Benannt ist der Preis nach dem langjährigen Vorsitzenden des Gewerbeverbandes und Mitbegründer der Truna. Mit dem Preis werden alle zwei Jahre Persönlichkeiten ausgezeichnet, die aufgrund ihres Engagements, ihrer...
„Der schönste Dienst, den man einem Menschen erweisen kann, ist ihm zu helfen, sich selbst zu helfen“

(Emerson)
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Diabetisches Fußsyndrom - mit Diabetes auf gutem Fuß

Das diabetische Fußsyndrom ist eine der häufigsten Komplikationen der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Es umfasst alle diabetesbedingten Folgeerscheinungen an den Füßen des Diabetikers, ausgehend von geringen Entzündungen bis hin zu Ulcerationen, Nekrosen sowie schwersten lebensbedrohlichen Entzündungen. Oftmals können die Folgen zu einer Amputation im Fußbereich, am Unterschenkel oder am Oberschenkel führen, um das Leben des Patienten zu retten.

,,Die Hälfte dieser Amputationen könnte vermieden werden, wenn die Behandlung rechtzeitig, intensiv und konsequent von einem Experten-Team erfolgen würde!“
 

Die Auslöser invasiver chirurgischer Eingriffe sind in den meisten Fällen banale Verletzungen, die auf Grund der gestörten Schmerz- und Tastempfindung, vom Diabetiker nicht bemerkt wurden. Unser Ziel ist es, den Kunden zu helfen eine Amputation zu vermeiden!
Wir bei der Orthopädie-Schuhtechnik Pohlig können schmerzende und bereits wunde Stellen an der Fußsohle entlasten. Die Füße der Patienten werden mit elektronischen Druckmeßsystemen untersucht und die Belastungszonen exakt ermittelt. Dadurch können wir, selbst in den komplizierten Fällen des Diabetes mellitus, diffizile diabetesadaptierte Fußbettungen und Therapieschuhe optimal an den diabetischen Fuß anpassen.
Die Orthopädie-Schuhtechnik Pohlig bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Fachabteilungen (Orthopädie-Technik Pohlig, podologische Fußpflege Studio Pohlig, Sanitätshaus Pohlig, Reha-Technik Pohlig) ein umfassendes Programm zur Kontrolle und Information rund um den „Diabetes-Patienten“ für optimale Lebensqualität, Wohlbefinden und vor allem zur Vorbeugung. 

Der Diabetische Fuß. Immer gut drauf.

Bei Diabetes mellitus ist die Fußpflege mit besonderer Sorgfalt durchzuführen, da die geringsten Verletzungen schwerwiegende Folgen haben können.
Kontrollieren Sie Ihre Füße täglich! Achten Sie auf Blasen, Hornhaut, Druckstellen und andere Hautveränderungen. Bei der kleinsten Veränderung zeigen Sie diese bitte Ihrem Arzt. Wunden können im extremen Fall zum Verlust des Beines führen. Es kommt wesentlich darauf an, möglichst frühzeitig die richtige Therapie einzuleiten. Vorbeugende Maßnahmen können Ihre Füße schonen: Täglich ein kurzes Fußbad (max. 5 Min.) mit lauwarmem Wasser (max. 28ºC) ohne Badezusätze, nur mit einer milden Seife. Die Füße immer gut abtrocknen (nicht reiben, sondern nur vorsichtig tupfen), besonders zwischen den Zehen um Fußpilz zu vermeiden. Nicht fönen!
Fußgymnastik (PDF 150KB) hilft, weil Sie die Durchblutung aktiviert.
Cremen Sie Ihre Füße ein, auch die Fußsohle, damit die Haut nicht trocken, spröde und rissig wird. Weil diabetische Haut sehr empfindlich ist, sollten Sie nur für Diabetiker geeignete Fußdesodorants, Fußsprays benutzen. In unserem Sanitätshaus gibt es eine große Produktauswahl spezieller Diabetikerprodukte. Wir beraten Sie gerne!
Vorsicht ist beim Nägelschneiden geboten. Schneiden Sie die Nägel gerade, aber nicht zu kurz und entschärfen Sie die Ecken mit der Feile. Schneiden Sie niemals selbst an Hühneraugen oder Hornhaut. Hühneraugenpflaster, -salben oder -tinkturen sollten Sie niemals ohne vorherige Rück¬sprache mit einem Podologen verwenden. Unsere zertifizierte Podologin berät Sie gerne und besucht Sie auch zu Hause oder in Ihrem Wohn-/Pflegeheim.
Bildet sich an Ihren Füßen Hornhaut, hat das unter Umständen Ursachen, denen Sie nachgehen sollten. Überprüfen Sie daher regelmäßig auch Ihre Schuhe, sowie die dazugehörige Fußbettung (Einlagen).
Wechseln Sie täglich Ihre Strümpfe. Vermeiden Sie zu enge Strumpf-Bündchen, Strumpfbänder, Sockenhalter und alles, was die Durchblutung behindert. Tragen Sie Schuhe niemals ohne Socken oder Strümpfe! Die Gefahr einer Blasenbildung ist zu groß. Schuhe und Strümpfe sollen Ihre Füße vor Verletzungen schützen, besonders Ihre Zehen. D. h. tragen Sie keine vorne offenen Sandalen. Gehen Sie daher niemals barfuss!
Kaufen Sie Ihre Schuhe immer am Nachmittag, wenn die Füße schon etwas angelaufen sind, damit die neuen Schuhe nicht zu eng ausgewählt werden. Achten Sie auf sicheren, bequemen Sitz und genügend Spielraum für die Zehen. Im Sommer sollten Sie luftdurchlässig und im Winter warm gefütterte Schuhe tragen.
Kontrollieren Sie ihre Schuhe vor jedem Tragen auf Fremdkörper (Steinchen, Splitter, Risse oder Falten in der Sohle, Scheuerstellen, usw.) oder sonstige Unregelmäßigkeiten, die Druckstellen oder sogar Verletzungen verursachen können.
 

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